AZV Königsbrück

AZV - Tag des Wassers auf der Kläranlage Königsbrück muss ausfallen

Tag des Wassers auf der Kläranlage Königsbrück muss ausfallen / Umsichtiges Verhalten der Verbraucher nicht nur im Umgang mit dem Virus wünschenswert

Das Corona-Virus legt das öffentliche Leben nahezu lahm.

Viele Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben.
Das betrifft auch die Pläne für den Tag des Wassers am 22. März in Königsbrück.

“Wir hätten den Anlass sehr gern genutzt, um die Menschen einzuladen, sich ein Bild von unserer Arbeit in der Abwasserbehandlung zu machen. Wir haben aber frühzeitig entschieden, davon Abstand zu nehmen, um niemanden unnötig zu gefährden”, erklärt Alexander Zschocke, stellvertretender Bereichsleiter für den Abwasserbetrieb bei Veolia. “Der Schutz der Gesundheit geht vor allem in diesen Zeiten vor.”

Der Internationale Tag des Wassers beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Thematik “Wasser und Klimawandel”.
Da sich extrem heiße und trockene Sommer am Ende auch auf den Betrieb der Abwasseranlagen auswirken, hätte man die Gelegenheit gern genutzt, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, bedauert Alexander Zschocke die Absage, die jedoch unausweichlich gewesen sei.

AZV - Abwasserreinigung ist sichergestellt

Die Veolia-Wasserexperten haben die Kläranlage wie hier in Königsbrück stets im Blick - auch im Notfall über das Fernwirksystem im Home-Office.Das Abwasser wird auch in Corona-Zeiten zuverlässig gereinigt. Aktuell gibt es hierbei keinerlei Einschränkungen, der Betrieb der Anlagen im Gebiet des Abwasserzweckverbandes Königsbrück wird durch die Veolia Wasser Deutschland GmbH rund um die Uhr gewährleistet. Der Wasserdienstleister hat dafür einen umfangreichen Epidemie-Plan entwickelt. Dieser orientiert sich am nationalen Epidemie-Plan und an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und des Robert Koch-Instituts (RKI).

“Wir haben alles so organisiert, dass Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten und den Betrieb der Abwasseranlagen über das Fernwirksystem im Home-Office überwachen können”, berichtet Tina Stroisch, Sprecherin der Veolia Wasser Deutschland GmbH, die im kommunalen Auftrag die Abwasserreinigung sichert. Vor-Ort-Kontrollen und notwendige Arbeiten auf Anlagen erfolgen aktuell ohne direkten Kontakt zwischen mehreren Kollegen sowie mit der Außenwelt. Statt auf Besprechungen und Dienstreisen setzt Veolia auf Video- oder Telefonkonferenzen, um den direkten Kontakt zwischen den Mitarbeitern zu reduzieren. “Damit wollen wir verhindern, dass im Ernstfall plötzlich mehrere Kollegen auf einmal unter Quarantäne gestellt werden müssten”, so Tina Stroisch. Außerdem ist gewährleistet, dass Mitarbeiter von anderen Unternehmensstandorten unterstützen können, wenn zum Beispiel Wasserproben genommen, Ablaufwerte gemessen, Rechengut entsorgt, Chemikalien nachgefüllt, Maschinen gereinigt, gewartet oder repariert werden müssen. Alle Veolia-Beschäftigten sowie externe Dienstleister wurden über die Notwendigkeit der grundlegenden Hygieneprinzipien belehrt und aufgefordert, ohne Ausnahme die vorgeschriebene persönliche Schutzkleidung zu tragen.

AZV - Feuchttücher gehören in den Hausmüll

Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. “Wichtig ist in der aktuellen Situation und auch generell, dass jeder Bürger mit seinem Verhalten dazu beiträgt, dass die Abwässer ohne Komplikationen behandelt werden können und dass kein unnötiger Aufwand erforderlich ist”, sagt Sebastian Simon, Gruppenleiter bei Veolia.
Er erinnert an die leidige Feuchttücherproblematik.
Feuchttücher werden vor allem bei der Babybetreuung und in der häuslichen Krankenpflege genutzt.
“Was oftmals keiner weiß: Die meisten Tücher sind nicht für die Entsorgung über die Toilette geeignet, denn sie setzen die Pumpen zu. Damit fallen die Pumpwerke aus und können das Abwasser nicht weitertransportieren. Das ist in Königsbrück leider recht oft der Fall und erschwert unsere Arbeit oftmals enorm.”
Die Veolia-Mitarbeiter müssen die Pumpen dann mit großem Aufwand erst wieder in Gang bringen.
Das kann dauern und treibt außerdem die Kosten in die Höhe. Solche Pumpwerksausfälle wären in vielen Fällen vermeidbar, betont Sebastian Simon.

“Jeder Einzelne ist wegen des Virus gerade sehr umsichtig.
Es wäre hilfreich, wenn wir das auch in Zukunft hinbekommen könnten. Und dabei würde es schon helfen, wenn in den Toiletten wirklich nur das entsorgt wird, was dort auch hinein gehört”, betont Alexander Zschocke.

Feuchttücher, die in der Kanalisation extrem feste Zöpfe bilden, gehören definitiv nicht in die Toiletten. Genauso wenig wie Mullbinden, Hygieneartikel, Wattestäbchen, Rasierklingen und auch Speisereste.
Die sollte jeder über den Hausmüll beziehungsweise die Biotonne entsorgen - im Interesse aller.

Technische Störungen der Abwasserentsorgung können unter der kostenfreien Notfall-Nummer 0800 5345673 gemeldet werden.

Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. Bilder bereitgestellt von VEOLIA

105. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück

Die 105. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück, findet am Mittwoch, den 25. März 2020 um 19.00 Uhr im Beratungsraum Rathausgäßchen in Königsbrück statt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.

Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte aus den Bekanntmachungstafeln, die in den Bekanntmachungssatzungen der Verbandsgemeinden aufgeführt sind.

Heiko Driesnack, Vorsitzender AZV Königsbrück

Gefasst Beschlüsse des AZV Königsbrück vom 29.01.2020

Beschluss-Nr. 01- 01- 20 AZV

Beschluss zu einer überplanmäßigen Ausgabe im Ergebnishaushalt 2019 - Sanierung Regenwasserkanalisation Höckendorf
Ja-Stimmen: 10      Nein-Stimmen: 0      Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 02- 01- 20 AZV

Beschluss zur Beauftragung eines Fachbeitrages nach Wasserrahmenrichtlinie für die Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück
Ja-Stimmen: 10      Nein-Stimmen: 0      Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 03- 01- 20 AZV

Beschluss zum 2. Nachtragsangebot über Planungsleistungen zur Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück (UVP- Vorprüfung)
Ja-Stimmen: 10      Nein-Stimmen: 0     Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 04- 01- 20 AZV

Beschluss zum Abschluss einer Vereinbarung zur Umsetzung einer koordinierten Baumaßnahme in Laußnitz auf der Dresdner Straße/ B97
Ja-Stimmen: 10     Nein-Stimmen: 0     Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 05- 01- 20 AZV

Beschluss zur Annahme einer Spende
Ja-Stimmen:10      Nein-Stimmen: 0      Stimmenthaltungen: 0

Die Beschlüsse liegen zur Einsichtnahme in den Geschäftsräumen des AZV Königsbrück zu den bekannten Öffnungszeiten aus.

Heiko Driesnack, Vorsitzender des AZV Königsbrück