Warnung vor Betreten der Wälder: Schneebruchgefahr

Das Kreisforstamt warnt aufgrund von Schneebruchschäden vor dem Betreten von
Waldgebieten. Der Schwerpunkt der Schäden liegt im Berg- und Hügelland und im westlichen
Bereich des Landkreises Bautzen. Autofahrer werden ebenfalls aufgefordert Nebenstraßen
zu meiden, die durch schneebruchgefährdete Waldgebiete führen.

In den Wäldern im Landkreis Bautzen sind in den vergangenen Tagen erhebliche Schäden
durch Schneebruch entstanden. Angedrückte, oft unter Spannung stehende Bäume,
die plötzlich umstürzen oder abbrechen können, stellen eine große Gefahr für Waldbesucher
dar. Für die nächsten Tage sind neue Schneefälle angekündigt. Deshalb bleibt
die Gefahrenlage bestehen.

Weitere Auskünfte erteilt das Kreisforstamt unter Telefon 03591-5251 68000.

LANDRATSAMT BAUTZEN
PRESSESTELLE
Bearbeiter: Gernot Schweitzer
Dienstsitz: Bahnhofstraße 9
02625 Bautzen
Telefon: 03591 5251-80110
Fax: 03591 5250-80110
E-Mail: presse@lra-bautzen.de
Datum: 04.12.2012

Ehrung von langjähriger Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr

für 60 Jahre
Löschmeister Helmut Richter FF Gräfenhain
Hauptlöschmeister Erich Fritzsche FF Gräfenhain
Brandmeister Manfred Wächter FF Gräfenhain

für 50 Jahre
Brandmeister Christian Jauer FF Röhrsdorf

für 40 Jahre
Oberfeuerwehrmann Peter Lißner FF Röhrsdorf
Oberfeuerwehrmann Helfried Tillner FF Röhrsdorf
Oberfeuerwehrmann Bernd Quosdorf FF Röhrsdorf

für 25 Jahre
Hauptlöschmeister Jürgen Menschner FF Königsbrück
Hauptlöschmeister Matthias Tschampel FF Königsbrück

für 10 Jahre
Löschmeister Patrick Handrich FF Königsbrück
Oberfeuerwehrmann Oliver Gumpert FF Gräfenhain
Feuerwehrmann Marcus Feller FF Röhrsdorf

Der Winter steht vor der Tür...

Der Winter steht vor der Tür...

Die Stadtverwaltung Königsbrück möchte darauf hinweisen, dass alle Straßenanlieger (d.h. Eigentümer von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben) die Gehwege und Zugänge zur Fahrbahn bei Schneefall rechtzeitig zu beräumen und mit abstumpfendem Material (z.B. Sand oder Splitt, jedoch kein Salz) zu bestreuen haben.

Dabei ist zu beachten, dass die Hydranten unbedingt von Schnee freizuhalten sind und für die Feuerwehr jederzeit zugänglich bleiben.

Eine Entnahme von Streusplitt aus den Streugutkisten der Stadtverwaltung ist für private Zwecke nicht gestattet.

Auszug aus der „Satzung über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege sowie zur Dachentwässerung" vom 27.01.1997, zuletzt geändert am 04.02.2002:

„[...]
§ 5
Umfang des Schneeräumens
(1) Die Flächen, für die die Straßenanlieger verpflichtet sind, sind auf solche Breite von Schnee oder auftauendem Eis zu räumen, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleistet und insbesondere ein Begegnungsverkehr möglich ist; sie sind in der Regel mindestens auf 1,5 m Breite zu beräumen.
(2) Der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet wird. Straßeneinläufe Hydranten und Abflussrinnen sind freizuhalten.
(3) Die von Schnee oder auftauendem Eis geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass eine durchgehende Benutzbarkeit der Flächen gewährleistet ist. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn in einer Breite von mindestens 1 m zu räumen.
(4) Die zu räumende Fläche darf nicht beschädigt werden. Geräumter Schnee oder auftauendes Eis darf dem Nachbarn nicht zugeführt werden.
(5) Eiszapfen und Schneeüberhang an Gebäuden/-teilen über öffentlichen Verkehrsflächen sind zu entfernen.

§ 6
Beseitigung von Schnee- und Eisglätte
(1) Bei Schnee- und Eisglätte haben die Straßenanlieger die Gehwege und die weiteren in § 3 genannten Flächen sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, dass sie von Fußgängern bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst gefahrlos benutzt
werden können. Die Streupflicht erstreckt sich auf die nach § 5 Abs. 1 zu räumende Fläche.
(2) Zum Bestreuen ist abgestumpftes Material wie Sand oder Splitt zu verwenden.
(3) Die Verwendung von ätzenden Streumitteln ist nicht gestattet.

§ 7
Zeiten für das Schneeräumen und das Beseitigen von Schnee- und Eisglätte
Die Gehwege müssen werktags bis spätestens 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.30 Uhr geräumt und gestreut sein. wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt, zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 20.00 Uhr.
[...]"

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Wir möchten alle Bürger bitten, ihr Verhalten den gegebenen Straßen- und Gehwegverhältnissen anzupassen und wünschen allen eine sichere, schöne und unfallfreie Winterzeit.

Stadtverwaltung Königsbrück, Ordnungsamt

Wahl und Aufforderung zur Bewerbung für das Ehrenamt als Friedensrichter/in

Bekanntmachung
der Wahl und Aufforderung zur Bewerbung für das Ehrenamt
als Friedensrichter/in
gemäß §6 Sächsisches Schieds- und Gütestellengesetz (SächsSchieds-GütStG)

Die Amtsniederlegung der Friedensrichterin der Stadt Königsbrück macht eine Neuwahl in der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Königsbrück mit den Gemeinden Laußnitz und Neukirch für eine Friedensrichterin oder einen Friedensrichter sowie eine Stellvertreterin oder eines Stellvertreters erforderlich. Die Friedensrichterin/der Friedensrichter wird vom Gemeinschaftsausschuss für fünf Jahre gewählt und kann wiedergewählt werden. Die Aufgabe der Friedensrichterin/des Friedensrichters besteht darin, außerhalb eines Gerichtverfahrens kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten –vermögens- und strafrechtlicher Art- zu schlichten und im Schlichtungsverfahren einen Vergleich herbeizuführen. Die Aufgabenpalette ist vielseitig, beispielsweise Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ärger mit dem Vermieter, aber auch Körperverletzungen, Hausfriedensbruch oder Beleidigung und Sachbeschädigung können auf der Tagesordnung stehen. Die Tätigkeit als Friedensrichterin/Friedensrichter ist ehrenamtlich. Bitte beachten Sie, das folgende Ausschlussgründe für das Amt gemäß §4 SächsSchieds-GütStG bestehen:

§ 4
Friedensrichter

(1) Der Friedensrichter muss nach seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten für das Amt geeignet sein.

(2) Friedensrichter kann nicht sein, wer
1. als Rechtsanwalt zugelassen oder als Notar bestellt ist;
2. die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt;
3. das Amt eines Berufrichters oder Staatsanwalts ausübt oder als Polizei- oder Justizbediensteter tätig ist.

(3) Friedensrichter kann ferner nicht sein, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder durch gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.

(4) Friedensrichter soll nicht sein, wer
1. bei Beginn der Amtsperiode das 30. Lebensjahr noch nicht oder das 70. Lebensjahr schon vollendet haben wird;
2. nicht im Bezirk der Schiedsstelle gemeldet ist;
3. gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten Menschenrechte oder die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder
4. für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder Amt für nationale Sicherheit tätig war.

(5) Bei ehemaligen Mitarbeitern und Angehörigen in herausgehobener Funktion von Parteien und Massenorganisationen, der bewaffneten Organe und Kampfgruppen sowie sonstiger staatlicher oder gemeindlicher Dienststellen oder Betriebe der ehemaligen DDR, insbesondere bei Abteilungsleitern der Ministerien und Räten der Bezirke, Mitgliedern der SED-Bezirks- und Kreisleitungen, Mitgliedern der Räte der Bezirke, Absolventen zentraler Parteischulen, politischen Funktionsträgern in den bewaffneten Organen und Kampfgruppen, Botschaftern und Leitern anderer diplomatischer Vertretungen und Handelsvertretungen sowie bei Mitgliedern der Bezirks- und Kreiseinsatzleitungen wird vermutet, das sie die als Friedensrichter erforderliche Eignung nicht besitzen. Diese Vermutung kann widerlegt werden.

(6) Der Friedensrichter, Bewerber oder Vorgeschlagene hat gegenüber der Gemeinde schriftlich zu erklären, dass Ausschlussgründe nach Absätzen 2 bis 5 nicht vorliegen und seine Einwilligung, Auskünfte zu den Ausschlussgründen des Absatzes 4 Nr. 3 und 4 des Absatzes 5 beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes einzuholen, zu erteilen.

§ 7
Bestätigung der Wahl

Die Wahl des Friedensrichters bedarf der Bestätigung durch den Vorstand des Amtgerichts, in dessen Bezirk die Schiedsstelle ihren Sitz hat. Das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft besteht aus einem Schiedsamtbezirk. Nähere Auskünfte über das Amt der Friedensrichterin oder des Friedensrichter erhalten interessierte Einwohner unter der Rufnummer 388-13 bei Frau Rammer.

Wer Interesse an der Aufgabe hat, wird gebeten, sich schriftlich bis zum 31.12.2012 beim Bürgermeister der Stadt Königsbrück zu bewerben.

Königsbrück, 03.12.2012

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Informationen zum Tätigkeitsbereich des Friedensrichters:

Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS – Bundesverband
http://www.schiedsamt.de/

Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS – Bezirksvereinigung Bautzen
http://www.bds-bautzen.de

Kasimir's märchenhafte Weihnachtsreise durch Königsbrück

Anläßlich dem diesjährigem Weihnachtsmarkt in Königsbrück am 16.12. ist in der Innenstadt wieder ein Schaufensterrätsel zu erleben. Teilnahmekarten dafür gibt es in den beteiligten Geschäften.
Zur Einstimmung hier der Text mit den zu erratenden Märchen:

"... so sollte es geschehen, dass im Jahre 2001 ein stolzer Kater namens Kasimir in das verschlafene Städtchen Königsbrück kam und gar Wundersames erlebte.

Mit gut aufgefüllten Säckchen nahm er seinen Weg durch die weihnachtlichen Straßen und Gassen. Da er einen weiten rätselhaften Weg vor sich hatte, wollte er sich im nahegelegenen Wirtshaus stärken. Jedoch sein Leibgericht, die Weihnachtsgans Auguste lief noch schnatternd durch die hoch herrschaftliche Küche.

Also zog er weiter und erreichte das Pfefferkuchenhaus. Dort wurde Kasimir von Hänsel und Gretel eingeladen, sich an dem süßen Zuckerzeug zu laben. Auf einmal sauste ein mit Eisblumen verzierter Schlitten an ihm vorbei. Ein eisiger Schauer durchfuhr unseren kleinen Freund. Auf diesem glitzernden Gefährt saß die herzlose Schneekönigin. Vielleicht hätte sie ein wärmeres Herz besessen, wenn sie eingekehrt wäre und sich einen guten Tropfen von Rotkäppchen's Wein, welcher für die Oma gedacht war, gegönnt hätte. Diesen Schluck bekam stattdessen unser gestiefelter Freund.

Danach begab er sich zum Barbier. Frisch gekämmt und die Barthaare gestutzt, tanzte er voller Vorfreude auf das weihnachtliche Fest mit Rumpelstilzchen um das wärmende Feuer. Ein orientalischer Duft zog ihn weiter.

Gemeinsam mit Aladin verschaffte sich Kasimir auf dem fliegenden Teppich einen Blick auf das wundervoll gestaltete Königsbrück. Sicher gelandet machte er die Bekanntschaft mit dem Tapferen Schneiderlein und lies sich noch nebenbei die Kleider erneuern. Nun fehlte Kasimir noch gar güldenes Geschmeide, welches er beim Goldschmied erblickte. Ebenso fand er unter all den Kostbarkeiten ein gar liebreizendes Geschöpf, so klein war es, ein wahres Däumelinchen. Als er weiterging, hörte Kasimir wundersamen tierischen Gesang der Bremer Stadtmusikanten. Weil es ihm gefiel stimmte er mit ein.

Ein verzauberter Bär kam des Weges und begleitete den Kater auf den Markt. Dort wurden sie bereits von den reizenden Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot erwartet. Die große Standuhr beim Uhrmacher erinnerte mit ihrem Schlag daran, dass das siebte Zicklein, welches in der Uhr Schutz vor dem bösen Wolf suchte, aus seinem Versteck befreit werden musste.

Nachdem die gute Tat gelungen war, gelangte der Kater Kasimir ins Turmviertel des Städtchens. Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, kletterte er geschwind am Zopf von Rapunzel den Schlossturm hinauf. Der Bäckermeister schenkte ihm gleich noch eine größere Portion nach exotischen Gewürzen duftenden Gebäcks, welches er mit dem Schneewittchen und den sieben Zwergen in der Apotheke teilte. Dafür erhielt er die heilenden Feigen für den Kleinen Muck. Bevor unser gestiefelter Freund die Medizin abliefern konnte, bat er noch Frau Holle darum, ordentlich die Betten für eine weiße Weihnacht zu schütteln. Nun konnte endlich dem Sultan geholfen werden. Die wundertätigen Feigen zeigten schnell ihre Wirkung und befreiten den Herrscher von dem unsäglichen Leid, den Eselsohren.

Langsam wünschte er sich, an das Ziel seiner winterlichen Märchenreise zu gelangen. Mit diesem Wunsch war er jedoch nicht allein. Auf dem Rand des Brunnens saß der dicke Froschkönig und hegte schon lang den Traum von einer Prinzessin erlöst zu werden. Unser Kater mauzte einen kurzen Gruß und zog weiter durch so manches Königreich.

Kasimir sah die von ihrer Garstigkeit befreite Prinzessin des Königs Drosselbart. Leider konnte er nicht verweilen, um auf der Hochzeit des glücklichen Paares mit zu tanzen, die Zeit drängte. Von all den Strapazen müde, wollte sich Kasimir gerade zur Ruhe legen, doch die wundersame Melodie des Singenden, Klingenden Bäumchen's zog ihn in ihren Bann. Er hörte auch weihnachtliche Weisen, hell klingende Glöckchen, lachende und fröhliche Kinder, lustige Mütter und Väter, Marktschreier die ihre feinen Waren wohlfeil anboten, ein wahres weihnachtliches Getümmel war zu vernehmen. Den Gerüchen der Zuckerwaren und deftig Gegrillten, den klingende Tönen, der Wärme der Geborgenheit folgend erreichte Kasimir den festlich geschmückten Markt. Dort lernte er ein Mädchen kennen, das viele Sterntaler in ihrem Leibchen hielt, welche ihr durch ihre Warmherzigkeit vom Himmel geschenkt wurden. Vor Freude über diese himmlische Gabe begab sich unser Gestiefelter Kater und entzündete das Zauberfeuerzeug, das der weihnachtlichen Zeit einen hellichten Schein gab.

Ein wunderschönes leuchtendes Licht erfüllte den ganzen weihnachtlichen Markt und erwärmte die Herzen der Menschen in Königsbrück und wenn ihr stets miteinander lieb seid, dann brennt es immer fort."

Fröhliche Weihnachten

© A. Schröter/O. Herzog