AZV - Abwasserreinigung ist sichergestellt

Die Veolia-Wasserexperten haben die Kläranlage wie hier in Königsbrück stets im Blick - auch im Notfall über das Fernwirksystem im Home-Office.Das Abwasser wird auch in Corona-Zeiten zuverlässig gereinigt. Aktuell gibt es hierbei keinerlei Einschränkungen, der Betrieb der Anlagen im Gebiet des Abwasserzweckverbandes Königsbrück wird durch die Veolia Wasser Deutschland GmbH rund um die Uhr gewährleistet. Der Wasserdienstleister hat dafür einen umfangreichen Epidemie-Plan entwickelt. Dieser orientiert sich am nationalen Epidemie-Plan und an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und des Robert Koch-Instituts (RKI).

“Wir haben alles so organisiert, dass Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten und den Betrieb der Abwasseranlagen über das Fernwirksystem im Home-Office überwachen können”, berichtet Tina Stroisch, Sprecherin der Veolia Wasser Deutschland GmbH, die im kommunalen Auftrag die Abwasserreinigung sichert. Vor-Ort-Kontrollen und notwendige Arbeiten auf Anlagen erfolgen aktuell ohne direkten Kontakt zwischen mehreren Kollegen sowie mit der Außenwelt. Statt auf Besprechungen und Dienstreisen setzt Veolia auf Video- oder Telefonkonferenzen, um den direkten Kontakt zwischen den Mitarbeitern zu reduzieren. “Damit wollen wir verhindern, dass im Ernstfall plötzlich mehrere Kollegen auf einmal unter Quarantäne gestellt werden müssten”, so Tina Stroisch. Außerdem ist gewährleistet, dass Mitarbeiter von anderen Unternehmensstandorten unterstützen können, wenn zum Beispiel Wasserproben genommen, Ablaufwerte gemessen, Rechengut entsorgt, Chemikalien nachgefüllt, Maschinen gereinigt, gewartet oder repariert werden müssen. Alle Veolia-Beschäftigten sowie externe Dienstleister wurden über die Notwendigkeit der grundlegenden Hygieneprinzipien belehrt und aufgefordert, ohne Ausnahme die vorgeschriebene persönliche Schutzkleidung zu tragen.

AZV - Feuchttücher gehören in den Hausmüll

Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. “Wichtig ist in der aktuellen Situation und auch generell, dass jeder Bürger mit seinem Verhalten dazu beiträgt, dass die Abwässer ohne Komplikationen behandelt werden können und dass kein unnötiger Aufwand erforderlich ist”, sagt Sebastian Simon, Gruppenleiter bei Veolia.
Er erinnert an die leidige Feuchttücherproblematik.
Feuchttücher werden vor allem bei der Babybetreuung und in der häuslichen Krankenpflege genutzt.
“Was oftmals keiner weiß: Die meisten Tücher sind nicht für die Entsorgung über die Toilette geeignet, denn sie setzen die Pumpen zu. Damit fallen die Pumpwerke aus und können das Abwasser nicht weitertransportieren. Das ist in Königsbrück leider recht oft der Fall und erschwert unsere Arbeit oftmals enorm.”
Die Veolia-Mitarbeiter müssen die Pumpen dann mit großem Aufwand erst wieder in Gang bringen.
Das kann dauern und treibt außerdem die Kosten in die Höhe. Solche Pumpwerksausfälle wären in vielen Fällen vermeidbar, betont Sebastian Simon.

“Jeder Einzelne ist wegen des Virus gerade sehr umsichtig.
Es wäre hilfreich, wenn wir das auch in Zukunft hinbekommen könnten. Und dabei würde es schon helfen, wenn in den Toiletten wirklich nur das entsorgt wird, was dort auch hinein gehört”, betont Alexander Zschocke.

Feuchttücher, die in der Kanalisation extrem feste Zöpfe bilden, gehören definitiv nicht in die Toiletten. Genauso wenig wie Mullbinden, Hygieneartikel, Wattestäbchen, Rasierklingen und auch Speisereste.
Die sollte jeder über den Hausmüll beziehungsweise die Biotonne entsorgen - im Interesse aller.

Technische Störungen der Abwasserentsorgung können unter der kostenfreien Notfall-Nummer 0800 5345673 gemeldet werden.

Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. Die Folge wenn Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier über die Toilette entsorgt:  Pumpen verstopfen, das Abwasser kann nicht mehr zur Kläranlage fließen, Aufwand und Kosten für den Betrieb der Anlagen steigen. Bilder bereitgestellt von VEOLIA

Kamenlienausstellung Schloß Königsbrück bleibt geschlossen

Auch wir müssen leider mitteilen, dass unser Kamelienhaus ab sofort geschlossen bleiben muss.

Auf Grund der derzeitigen aktuellen Lage haben wir uns auf Rücksicht unserer Mitarbeiter und Besucher zu diesem Schritt entschlossen.

Parfüm und Pflanzen können weiter per Mail heimatverein@koenigsbrueck.de oder telefonisch 035795 42555 bestellt werden.
Wir bitten um Verständnis und werden Sie über Änderungen rechtzeitig informieren.

Jirka Hofmann
Pressesprecher Heimatverein Königsbrück u.U.e.V

27. März 2020

Die ersten Tage der durch den Freistaat Sachsen verfügten Ausgangsbeschränkungen sind vergangen. Eine weitreichende Maßnahme, welche das öffentliche Leben in unserer Stadt, wie auch das jedes Einzelnen, stark einschränkt.
Unser gemeinsames Ziel ist es, dadurch die Ausbreitung des Corona-Virus in Sachsen und darüber hinaus zu bremsen.
Ich danke allen Bürgerinnen und Bürger, welche mit großer Disziplin sowie viel Verständnis und Rücksichtnahme mithelfen, dieses Ziel zu erreichen.
Auf unsere Aktion „Nachbarschaftshilfe“ haben sich schon 24 Bürgerinnen und Bürger gemeldet, welche ehrenamtlich helfen wollen. Vielen Dank dafür!
Bleiben wir auch weiterhin zusammen!

Ihr Bürgermeister
Heiko Driesnack

 

 

25. März 2020 - Medieninformation der Sächsischen Staatskanzlei

Corona: Ab sofort gibt es eine zentrale kostenlose Telefon-Hotline der Staatsregierung

Aktuelle Informationen stehen auch online zur Verfügung – Mehr als zwei Millionen Seitenaufrufe in wenigen Tagen
Dresden (25. März 2020) – Die Staatsregierung hat ihre verschiedenen telefonischen Beratungsangebote rund um die Coronavirus-Infektionen gebündelt. Ab sofort können telefonische Anfragen unter der einheitlichen kostenlosen Hotline 0800 – 1000 214 gestellt werden.
Die Hotline des Freistaates ist mit fünf Hauptmenüpunkten aufgebaut. Diese Menüs gliedern sich wiederum in weitere Untermenüs. Damit ist ein bedienfreundlicher schneller Einstieg gewährleistet.
Im ersten Bereich werden allgemeine Fragen sowie Fragen zur Allgemeinverfügung und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens beantwortet.
Der zweite Punkt richtet sich an Unternehmer, hier werden Fragen rund um alle Fördermöglichkeiten beantwortet.
Im dritten Bereich sind die Themen Steuern und Justiz untergebracht. Insbesondere steuerliche Fragen werden aktuell auch stark nachgefragt.
Der vierte Menüpunkt beinhaltet die großen Themen Schulen, Kitas und Kinderbetreuung sowie Kultur, Tourismus und wissenschaftliche Einrichtungen.
Der fünfte Bereich ist den Themen Land- und Forstwirtschaft zugeordnet.
Mehrere Dutzend Experten aus verschiedenen Ministerien stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr sowie am Wochenende von 12 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Wegen der Vielzahl an Nachfragen kann es zeitweise zu Wartezeiten kommen. Das Angebot wird deshalb weiter kontinuierlich ausgebaut.
Aktuelle Informationen gibt es daneben natürlich auch auf den offiziellen Seiten von sachsen.de. Alle wichtigen Informationen zu Maßnahmen der Regierung und zur Entwicklung werden dort fortlaufend unter www.coronavirus.sachsen.de zusammengefasst.
Wer sich verlässlich informieren will, findet dort neben Informationen zur aktuellen Situation außerdem amtliche Bekanntmachungen wie die aktuell gültige Allgemeinverfügung sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen. Die Allgemeinverfügung zu den Ausgangsbeschränkungen ist in mehrere Sprachen übersetzt worden und steht auch in leichter Sprache bereit.
Das Interesse an diesem Informationsangebot der Staatsregierung ist sehr groß. Seit dem Start der Seite coronavirus.sachsen.de am 19. März sind bereits mehr als 2,2 Millionen Seitenzugriffe zu verzeichnen.
Aktuell weist der Freistaat mit einer landesweiten Kampagne in Tageszeitungen, im Rundfunk sowie online auf sein umfassendes Informationsangebot hin. Außerdem sind vielerorts in Sachsen Handzettel verteilt worden. »Zu Hause bleiben schützt! « heißt es darauf. Neben Informationen zum Verhalten beim Auftreten von Infektionen ist dort auch die neue zentrale Corona-Hotline zu finden. Die Handzettel stehen in verschiedenen Sprachen als Download auf www.coronavirus.sachsen.de zur Verfügung.

 

 

Umgang mit Wochenmärkten 

24. März 2020

Die Allgemeinverfügung Ausgangsbeschränkungen vom 22. März 2020 legt unter Punkt 2.8 fest, welche Wege zu welchen Geschäften und Verkaufsstellen für den alltäglichen Bedarf erlaubt bleiben. In der Klammeraufzählung sind Wochenmärkte nicht enthalten. Damit wird bewusst die Erlaubnis der Öffnung von Wochenmärkten aus der Allgemeinverfügung Veranstaltungen vom 20. März 2020 aufgehoben.
Ziel der Maßnahme ist insbesondere der Schutz von vulnerablen Gruppen. Gerade auf Wochenmärkten steht zu befürchten, dass die gesteigerten Hygienevorschriften nicht wie z. B. in Supermärkten umgesetzt werden können. Wochenmärkte dürfen somit nicht geöffnet werden.

 

 

Anspruch auf Notfallbetreuung in Kita und Grundschule erweitert

23. März 2020, 16:08 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Schulen und Kitas (auch Kindertagespflege) sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

3. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

 

 

AKTUELLE PRESSEMELDUNG VOM FREISTAAT SACHSEN

Der Freistaat Sachsen verschärft die Ausgangsregelungen weiter, um die Ausbreitungsgefahr des Coronavirus zu bremsen. Das Gesundheitsministerium erließ auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes eine weitere Allgemeinverfügung, die es der Bevölkerung in der aktuellen Corona-Epidemie untersagt, die eigenen vier Wände ohne triftigen Grund zu verlassen. Dadurch soll der soziale Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen möglichst zu verhindern. Wer bei etwaigen Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen werde, müsse deshalb die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

Die neue Rechtsvorschrift benennt dafür einige Ausnahmen. Das sind unter anderem der Hin- und Rückweg zur Arbeit, der Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung von Eltern, die darauf einen Anspruch haben. Wege zum Einkaufen sind weiterhin erlaubt. Auch Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit) dürfen sich frei bewegen. Natürlich dürfen Bürgerinnen und Bürger das Haus verlassen, um zum Arzt und zu medizinischer Behandlung zu kommen. Aber auch dabei gilt, dass derzeit nur die unbedingt medizinisch unaufschiebbaren Behandlungen durchgeführt werden sollten. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind geboten, aber nur einzeln oder im kleinsten Familienkreis des eigenen Haushalts von nicht mehr als 5 Personen erlaubt. Auch zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren darf die Wohnung verlassen werden. Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt.

Auch beim begründeten Verlassen des Hauses ist jeder angehalten, die physischen sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten.

Die Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 0 Uhr in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 5. April 2020, 24 Uhr.

 

 

Medieninformation vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus vom 20.03.2020

Elternbeiträge werden erstattet


20.03.2020, 15:15 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)


Sachsens Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich am 20. März 2020 zur Erstattung von Kitagebühren verständigt.
1. Für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben.
2. Bis zu einer gesetzlichen Regelung werden die Städte und Gemeinden in die Vorfinanzierung gehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 28,3 Millionen Euro.
3. Der Freistaat wird die kommunalen Belastungen durch eine zentrale Finanzierungsregelung kompensieren.
4. Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung sind sich darin einig, die Gespräche fortzuführen, um die enormen Herausforderungen gemeinsam und solidarisch zu meistern.
An dem Gespräch hatten der Finanzminister Hartmut Vorjohann, Kultusminister Christian Piwarz sowie die Präsidenten des Sächsischen Landkreistages, Frank Vogel und des Sächsischen Städte und Gemeindetages, Bert Wendsche, teilgenommen.

 

 

Auslegungshinweise zur Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) vom 18. März 2020

Wir haben vom SMS soeben folgende Hinweise erhalten:

Es wird eine FAQ-Liste erstellt, die die wichtigsten Fragen und Auslegungshinweise zur Allgemeinverfügung beinhalten soll. Diese wird mit Hochdruck erstellt und soll zeitnah auf der Corona-Seite im Internet www.coronavirus.sachsen.de bereitgestellt werden.

Wir können Ihnen bereits jetzt folgende Auslegungshinweise des SMS mitteilen:

1. Abhol- und Lieferdienste sind generell zulässig. Dies bedeutet ausdrücklich nicht, dass der Laden geöffnet sein darf. Wenn jemand Lieferdienste anbieten will, dann bei geschlossener Tür und z.B. telefonischer Bestellung.

2. Unter Gartenbaumärkte in Ziffer 1 der Allgemeinverfügung fallen Blumenläden oder Gärtnereien nicht. Diese sind zu schließen.

3. Unter den Begriff Dienstleister in Ziffer 1 fallen insbesondere Angebote von Reparaturleistungen und telefonische oder digitale Beratungen sowie Angebote in Form von Liefer- und Abholdienste. Ziel ist es, den persönlichen Kontakt weitestgehend einzudämmen.

4. Unter die Begrifflichkeit „Einrichtungen des Gesundheitswesens“ in der Allgemeinverfügung Ziffer 1 fallen auch Physiotherapien.

5. Hinsichtlich der Bereiche Immobilienmakler, Bauträger, Versicherungsvermittler, Autohäuser, Fahrschulen, teilte das SMS mit, daß alle diese Betriebe/
Verkaufsräume grundsätzlich zu schließen sind. Reparaturwerkstätten können weiterhin agieren – es ist soweit als möglich auf persönlichen Kontakt zu verzichten.

6. Unter den Begriff Poststellen in Ziffer 1 sind neben Servicestellen der Deutschen Post AG auch Einzelhandelsbetriebe zu subsumieren, die sonst nicht unter eine der genannten Ausnahmen fallen, aber einen Paketshop (z.B. Hermes, GLS usw.) betreiben (Shop in Shop). Diese sind zulässig, aber auf den Betrieb der Poststelle zu beschränken.

7. Pfennigpfeifer oder Mac Geiz sind keine Drogeriefachmärkte.

8. Bestatter sind von der Schließung grundsätzlich nicht betroffen. Es können örtliche Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Trauergäste bestehen.
Persönliche Kontakte sind zu vermeiden und der Publikumsverkehr möglichst einzuschränken.

Fragen dazu, zu welchem Bereich mein Unternehmen, mein Betrieb oder meine Einrichtung gehört bzw. ob mein Geschäft geöffnet bleiben darf, beantworten die Ansprechpartner des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Telefon: 0351 564-55855 (Montag – Freitag 8.00 – 17.00 Uhr)
E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de

 

 
Ein herzliches DANKESCHÖN!


Aufgrund des Aufrufes der Stadt Königsbrück zur Unterstützung der Aktion „Nachbarschaftshilfe“ haben bereits 15 BürgerInnen und Bürger Ihre Bereitschaft zur ehrenamtlichen Unterstützung von in einer möglichen Notlage befindlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern erklärt.
Ein herzliches Dankeschön an alle die, welche in dieser nicht alltäglichen Situation mit der von ihnen gezeigten Hilfsbereitschaft das Miteinander und den Zusammenhalt in unserer Stadt und ihrer Ortsteile stärken.

Ihr Bürgermeister Heiko Driesnack

 

Stand 18.03.2020, 11:20 Uhr

Achtung!
Lt. Anweisung durch die Landesdirektion Sachsen können Dienstleister und Handwerker ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.
Von der Schließung betroffen sind Einrichtungen mit Dienstleistungen am Menschen, wie insbesondere Kosmetikstudios, Nagel- und Fußpflege, Tattoo- sowie Massage- und Wellnessstudios.

Gewerbeamt Königsbrück

Die Stadt Königsbrück ruft die Aktion „Nachbarschaftshilfe“ ins Leben

Um im Bedarfsfall Risikogruppen wie Ältere und chronisch Kranke,
die wegen der Corona-Epidemie in ihrem Haus bzw. ihrer Wohnung verbleiben müssen, schnell und unbürokratisch helfen zu können, startet die Stadt Königsbrück die Aktion „Nachbarschaftshilfe“.

Dafür bitten wir um die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger.

Wer keiner Risikogruppe angehört, Willens ist und sich in der Lage fühlt, anderen Menschen ehrenamtlich in einer möglichen Notlage zu helfen, kann sich unter der unten aufgeführten Telefon-Nr. bzw. E-Mail-Adresse melden.
Die Bereitschaft zur Hilfe wird gelistet und dann bei Bedarf an Hilfebedürftige weitervermittelt.

Wer helfen kann bzw. Hilfe und Unterstützung benötigt, meldet sich bitte bei der Stadtverwaltung Königsbrück unter der Telefon-Nr. 035795 388-0 oder über E-Mail stadt@koenigsbrueck.de

Vielen Dank für die Bereitschaft!

Ihr Bürgermeister Heiko Driesnack

 

 

Stand 17.03.2020 15.30 Uhr

Vorsichtsmaßnahmen angesichts der Corona-Epidemie
Notwendige Vorsichtsmaßnahmen zur Verzögerung der Corona-Infektion für die Stadt Königsbrück wurden getroffen. Sie dienen dem Ziel, soziale Kontakte, die sehr zur Ausbreitung beitragen, zu reduzieren.

Die Verwaltung arbeitet zunächst regulär weiter und wird ihre Arbeit zum jetzigen Zeitpunkt ohne Einschränkung wahrnehmen. Im Interesse der Menschen in unserer Stadt sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten wir Sie auf Folgendes zu achten:

Das Rathaus der Stadt Königsbrück bleibt ab dem 18. März 2020 räumlich geschlossen.
In der Königsbrücker Tourist-Information (Markt 19) wird ein Service-Punkt eingerichtet, an der dringende Anliegen während der Öffnungszeiten persönlich geklärt werden können.
Bitte treten Sie nur einzeln in den Raum ein. Die dortigen MitarbeiterInnen nehmen Ihr Anliegen entgegen und entscheiden dann mit dem zuständigen Sachbearbeiter über die Dringlichkeit. Je nach Entscheidung findet ein persönlicher Kontakt statt.
Bei möglichen Wartesituation bitten wir Sie Abstand zueinander wie auch gegenüber den Mitarbeitern der Verwaltung zu halten.
Bitte nutzen Sie zuerst die Möglichkeit, Fragestellungen telefonisch oder per E-Mail zu klären. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiter unmittelbar zur Verfügung. Die einzelnen Zuständigkeiten finden Sie auf der Internetseite der Stadt Königsbrück: https://www.koenigsbrueck.de/stadt-verwaltung-und-rat/stadtverwaltung-koenigsbrueck/ mitarbeiter-stadtverwaltung.html

Königsbrück, den 17. März 2020

 

Heiko Driesnack


Bürgermeister

 

 

Informationen der Stadtverwaltung Königsbrück

Corona-Virus

Stand 16.03.2020 15.30 Uhr

Die Stadtverwaltung ergreift Vorsichtsmaßnahmen:

Um auf die sich dynamisch veränderten Entwicklung zeitnah reagieren zu können, hat Bürgermeister Heiko Driesnack im Rathaus eine Arbeitsgruppe aus MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung eingerichtet, welche sich bis auf Widerruf täglich trifft und die Situation neu bewertet.

In ihrer heutigen Zusammenkunft stimmte sich die Arbeitsgruppe darüber ab, wie die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus/COVID-19 begrenzt und der Betrieb der Verwaltung dennoch aufrechterhalten werden kann.
Aus diesem Grund wurde entschieden, dass alle Ämter vorerst zu den Sprechzeiten erreichbar bleiben.
Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu minimieren, bittet die Stadtverwaltung Königsbrück alle Bürgerinnen und Bürger, bis auf Weiteres, nur noch zwingend notwendige Termine (z.B. Ausweis- oder Reisepassbeantragung) wahrzunehmen.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihr Anliegen bevorzugt telefonisch 035795 3880 oder per E-Mail stadt@koenigsbrueck.de zu klären.
Die Mitarbeiter stehen unter den üblichen Telefon- oder E-Mail-Kontakten zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek Königsbrück sowie Königsbrück-Information bleiben bis auf Widerruf geschlossen.

Mit der Allgemeinverfügung – Vollzug des Infektionsschutzgesetzes – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie – Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 16. März 2020, Az. Az: 15-5422/4 wurde darüber entschieden, dass ab Mittwoch, den 18. März 2020 die Kindertageseinrichtungen und Schulen im Freistaat Sachsen geschlossen werden.

Ein Anspruch auf Notbetreuung wird nur in einem sehr restriktiven Rahmen gewährt.
Die Allgemeinverfügung sowie das Formular zur Erklärung des Bedarfs einer Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und der Schule sind diesem Informationsschreiben beigefügt.

Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen und Wochen zahlreiche Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben wird.
Jeder einzelne ist aufgerufen, mit seinem Handeln beizutragen, dass sich die Geschwindigkeit der Verbreitung des Corona-Virus/COVID-19 nicht erhöht.

Die Lage muss täglich neu betrachtet und beurteilt werden.
Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich über die aktuellen Kanäle der Ministerien und Institute selbstständig zu informieren.
Über die Situation im Landkreis Bautzen informiert das Gesundheitsamt des Landkreises Bautzen.
Hier, auf der Homepage der Stadt Königsbrück wird fortlaufend über aktuelle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus/COVID-19 informiert.

Wir bitten Sie, sich dieser verlässlichen Information zu bedienen und sich nicht auf die verschiedensten sozialen Medien zu verlassen.

Internetpräsenz des Landkreises Bautzen
Hier erhalten Sie aktuelle Medieninformationen zur Situation im Freistaat Sachsen und dem Landkreis Bautzen

Kontakt zum Gesundheitsamt des Landkreises Bautzen –

Telefon: 03591 5251-12121

Erreichbarkeit: montags 09:00 - 17:00 Uhr
dienstags 09:00 - 17:00 Uhr
mittwochs 09:00 - 17:00 Uhr
donnerstags 09:00 - 17:00 Uhr
freitags 09:00 - 17:00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten rufen Sie bitte den Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Sachsen unter der Telefonnummer 116117 an.

Keine Beratung und Auskünfte zu Kinderbetreuung und Verdienstausfall.

Internetpräsenz des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
informiert über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und bietet eine Reihe von weiterführenden Informationsmöglichkeiten an, so auch ein Bürgertelefon.

Bürgertelefon des Ministeriums: 0351 564-55855

Internetpräsenz des Robert-Koch-Instituts (RKI)
Das RKI stellt auf seiner Seite Antworten zu häufigen Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zur Verfügung.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Königsbrück, d. 16. März 2020

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Anlagen

Allgemeinverfügung Corona Freistaat Sachsen

Formular Notbetreuung Kindereinrichtungen.pdf

13. März 2020, 20:15 Uhr
Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Liebe Eltern,

entsprechend der derzeit vorliegenden Informationen möchte ich Ihnen mitteilen, dass der Hort und die Kindertagesstätten der Stadt Königsbrück am 16. März 2020 regulär geöffnet sind.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Kindertageseinrichtungen im Freistaat Sachsen im Laufe der nächsten Woche - bis Freitag, den 17. April 2020 - geschlossen werden.
Wir bitten um Verständnis, dass die Schließung unserer Einrichtungen aufgrund der aktuellen Lage kurzfristig erfolgen kann.

Aufgrund der verschiedensten Berichte in den Medien und sozialen Netzwerken möchte ich Ihnen zu Ihrer Information gern eine Mitteilung des Sächsischen Städte- und Gemeindetages sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur vom 13. März 2020 um 12:00 Uhr zur Verfügung stellen:

„1. Unterrichtsfreie Zeit und Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen
In der kommenden Woche findet über eine Anordnung des SMK an allen öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen unterrichtsfreie Zeit statt. Eine Schulbesuchspflicht besteht nicht. In der Zeit bleiben Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen und Schulhorte geöffnet.
Die Betreuung der Kinder ist abgesichert. Dies bietet Gelegenheit, dass sich Eltern auf eine weitere Betreuung von Kindern und Schülern im häuslichen Umfeld einstellen können. Schulen und Kindertageseinrichtungen werden dann im Laufe der nächsten Woche bis Freitag, den 17. April 2020, im Freistaat Sachsen geschlossen. Bis dahin wird ein System der Notbetreuung organisiert (siehe Ziffer 4). Die Gesundheitsämter schließen die Schulen in freier Trägerschaft ebenfalls für diesen Zeitraum.
Die Umsetzung erfolgt durch Allgemeinverfügungen der Gesundheitsämter nach dem Infektionsschutzgesetz. Inhalt und Reichweite der Allgemeinverfügungen werden in einem Erlass des SMS festgelegt.
Die Lehrerkollegien bereiten sich ab Montag auf die Zeit der Schließung der Schulen vor. Die Zeit der Schließung ist keine Ferienzeit, sondern Lernzeit. Die Schulen vermitteln Unterrichtsstoff soweit dies möglich ist auf digitalen und analogem Wege an die Schüler bzw. durch Erstellen eines Lernplans für Schüler zu Hause.

Die Schulen greifen dabei in geeigneter Weise auf alle verfügbaren digitalen und analogen Kanäle zur Wissensvermittlung zurück. Dazu gehört das Arbeiten mit aktiven Homepages, Appbasierten Systemen, Lernplattformen, Aufgabensammlungen und Unterrichtsmaterialen, die soweit vorhanden zum Einsatz kommen können.

2. Prüfungen
Die Prüfungen an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen werden sichergestellt. Sie beginnen ab 22. April und damit nach den Osterferien. Abitur 22. April – 11. Mai Haupt- und Realschlussabschluss ab 25. Mai Abitur am Beruflichen Gymnasium 30. April – 29. Mai Fachhochschulreife 1.Juni – 10.Juni

3. Lehrerpersonal
Lehrer sind in der Zeit der Schulschließung weiterhin im Dienst und können – soweit vertraglich, technisch, organisatorisch oder persönlich möglich – auch von zu Hause arbeiten. Details werden zu Beginn der kommenden Woche festgelegt.

4. Schließung von Kitas und Horten und Notmaßnahmen
Betreuungseinrichtungen (Krippen, Kindergärten und Horte) werden auch in der Zeit der Schließung nach dem Infektionsschutzgesetz offengehalten, soweit sie für die Betreuung von Kindern von Beschäftigten in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur notwendig sind. Das betrifft beispielsweise die Betreuung von Kindern von Beschäftigten in Krankenhäusern,
Polizeibehörden usw. Die Details werden gemeinsam mit den Kommunen und ihren Spitzenverbänden zu Beginn der nächsten Woche festgelegt.

5. Sonstiges
Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abgesagt, innerhalb Sachsens zunächst bis Ostern 2020. Bis auf weiteres werden auch keine Klassenfahrten für das neue Schuljahr und darüber hinaus vertraglich abgeschlossen.
Außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten
Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres ausgesetzt.
Soweit Schulen geschlossen werden, findet auch kein GTA statt.“

Auf folgende wichtige Informationsquelle möchte ich gern hinweisen:

www.landkreis-bautzen.de/corona
Allgemeine Informationen rund um das Corona-Virus und Handlungsempfehlungen

Corona-Bürgertelefon: 03591 5251 1212121

Ich bitte Sie in dieser außergewöhnlichen Situation um Ihr Verständnis.

Ihr Bürgermeister
Heiko Driesnack

Aktuelle Baustellen in Königsbrück

Bis zum 19.12.2020 erfolgt eine Vollsperrung  der S 100 - Dresdner Straße zwischen B 97 und Marktstraße - wg. Instandsetzung Durchlass und Brücke über die Pulsnitz (Baderbrücke) - Umleitung über die Umgehungsstraße

Breitbandausbau:

  • VRAO 38/2020 Zum Erlicht, Schulplatz, Querstraße 09.03.2020 bis 30.04.2020

  • VRAO 37/2020 Talstraße, Am Braukeller (OT Gräfenhain) 09.03.2020 bis 30.04.2020

  • VRAO 36/2020 Auenwinkel 09.03.2020 bis 30.04.2020

  • VRAO 35/2020 Talsstraße 09.03.2020 bis 30.04.2020

  • VRAO 34/2020 Gartenstraße, Auenweg, Auberg 09.03.2020 bis 17.05.2020

  • VRAO 33/2020 Am Kirchberg, Auf dem Hügel, Am Braukeller (OT Gräfenhain) 09.03.2020 bis 30.05.2020

  • VRAO 32/2020 Schwarzer Weg, Großenhainer Straße 09.03.2020 bis 30.05.2020

Frau Gabriel, Sarah
Ordnungsamt / Sicherheit und Ordnung
Straßenbestandsverzeichnis und -widmung
Telefon: 035795 388-20