AZV - Ausschreibung der Bewirtschaftung der Abwasseranlagen

Ausschreibung der Bewirtschaftung der Abwasseranlagen

In der Mai-Ausgabe des Stadtanzeigers informierte ich von der Notwendigkeit der Ausschreibung zur Bewirtschaftung der Abwasseranlagen im Verbandsgebiet des AZV Königsbrück. Nun darf ich von einem erfreulichen Ergebnis berichten.


Zum besseren Verständnis möchte ich noch einmal kurz die damaligen Voraussetzungen in Erinnerung rufen.
Um nach der politischen Wende nach 1990 zügig mit den Stadtsanierungsarbeiten beginnen sowie die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten in den Verbandsgemeinden des damaligen Abwasserverbandes Königsbrück vorbereiten zu können, musste schnellstmöglich eine funktionierende Abwasserinfrastruktur geschaffen werden. Damals entschlossen sich die Stadt-, Gemeinde- und Verbandsräte durch einen privaten Betreiber eine zentrale Kläranlage errichten und betreiben zu lassen.

Auf der Grundlage eines sogenannten Betreibermodells, was zu dieser Zeit ein absolutes Novum darstellte, wurden der Bau und der Betrieb der Kläranlage öffentlich ausgeschrieben. Nach der Fertigstellung der Kläranlage mit Zulauf- und Ablauftrasse ging die Anlage im April 1995 in Betrieb. Nun, nach über 22 Jahren zuverlässigen Betriebes der Abwasserentsorgungsanlage, läuft zum Ende des Jahres am 31.12.2017 dieser Vertrag aus. Mit Ablauf dieses Betreiber- bzw. Dienstleistungsvertrages fällt die zentrale Kläranlage in das wirtschaftliche Eigentum des AZV Königsbrück - bisher war diese Anlage Eigentum des Betreibers, der OEWA Königsbrück GmbH. Nach einer im Jahre 2015 beauftragten Begutachtung zur weiteren Verfahrensweise der Betriebsführung der Kläranlage, musste die Verbandsversammlung über die künftige Bewirtschaftung der Kläranlage entscheiden.

Zum Vergleich stand die Bewirtschaftung der Kläranlage in Eigenregie durch Mitarbeiter des AZV Königsbrück oder durch einen Partner. Der Vergleich prognostizierte einen deutlichen Effizienzvorteil des technischen Betriebes durch einen Partner. Die Verbandsversammlung des AZV Königsbrück beschloss daraufhin 2016 die europaweite Ausschreibung der technischen Betriebsführung. Dieses umfangreiche und aufwendige Verfahren konnte nun zum Abschluss gebracht werden, bei dem sich mehrere größere Betriebsfirmen beteiligt haben. In der Verbandsversammlung am 16. August 2017 konnte die Vergabe der künftigen Betriebsführung für die zentrale Kläranlage, der kleineren 4 Gruppenkläranlagen, das gesamte Kanalnetz und die Straßenentwässerungsanlagen vergeben werden. Die Freude bei den Verbandsräten war nicht zu verkennen, dass der bisherige Betreiber, die OEWA GmbH, das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte. Diesem Unternehmen wurde der Zuschlag für die Betriebsführung der Abwasseranlagen erteilt. Mit dieser Vergabeentscheidung werden die Abwasseranlagen für mindestens 15 weitere Jahre nachhaltig und effizient bewirtschaftet und die Abwassergebühren sind somit auch in Zukunft planbar.

Zum Ende dieses Jahres läuft ein fast 25 jähriger Vertrag mit der OEWA GmbH aus und ein neuer Vertrag über 15 Jahre mit einer einmaligen Option der Vertragsverlängerung über weitere 5 Jahre wird abgeschlossen. Die über diesen langen Zeitraum erfolgreiche Zusammenarbeit mit der OEWA Königsbrück GmbH soll als Anlass genommen werden, am 1. November 2017 die Vertragsunterzeichnung in einem feierlichen Rahmen zu veranstalten. Für den Abwasserzweckverband Königsbrück bzw. dessen Verbandsmitglieder ist das eine Möglichkeit dem Betreiber einmal „Danke“ zu sagen, für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in all den Jahren und die Gewährleistung einer geordneten, sicheren und havariefreien Abwasserentsorgung.
In einer der nächsten Stadtanzeigerausgaben (evtl. am 31.Dezember) werden wir in einem kleinen Sonderteil „aus dem Leben der Abwasserentsorgung“ und der Zusammenarbeit der OEWA Königsbrück GmbH berichten.

Lars Mögel
Geschäftsstellenleiter
AZV Königsbrück

44. Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück 19.09.2017

Einladung
Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,
ich möchte Sie hiermit herzlich zur 44. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück in der Wahlperiode 2014 – 2019 einladen.

Datum: Dienstag, d. 19. September 2017 Beginn: 19:00 Uhr
Ort: im Saal des Rathauses von Königsbrück

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Beschlussfähigkeit
(§§ 38, 39 Abs. 2 SächsGemO)
2. Informationen und Stellungnahme des Bürgermeisters
3. Anfragen der Bürger und Stadträte
4. Beschlüsse
4.1 Aufstellungsbeschluss zur 5. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 02/92a „Bohraer Str.“
der Stadt Königsbrück
4.2 Beschluss zur 1. Nachtragsvereinbarung für Bauleistungen der Erschließung des
Wohngebietes „Am Wasserturm“, 2. Bauabschnitt, LOS Straßenbau, Trinkwasserleitungsbau
und Erdarbeiten für Medien
4.3 Beschluss zur Vergabe von Straßenbauarbeiten – Erneuerung der Gehwege am Topfmarkt
4.4 Beschluss zum Abbruch der „Alten Trauerfeierhalle“ – Vergabe von Abbrucharbeiten
4.5 Beschluss zur Vergabe von Bauleistungen zur Erneuerung der Straßenentwässerung
Parkstr. in Röhrsdorf
4.6 Beschluss zur Änderung des Beschlusses Nr. 11-04-16 zur Verwendung der Mittel aus
dem Investitionskraftstärkungsgesetz
4.7 Beschluss zur Verordnung der Stadt Königsbrück über verkaufsoffene Sonntage im Jahr
2017
4.8 Beschluss über die Annahme von Spenden
5. Beratung, Informationen, Anfragen

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Bauarbeiten am Bahnübergang auf der Schulstraße in Laußnitz

Der Umbau des Bahnübergangs auf der Schulstraße (S 56) ist bereits seit dem Jahre 2012 geplant. Durch gesetzlich vorgegebene technische Standards ist die DB Netz AG verpflichtet, diesen Umbau vorzunehmen, bei dem die Verkehrs- und Gehwegführung angepasst wird.
Im Zuge dieser, von der DB Netz AG in Auftrag gegebenen Baumaßnahme, wird durch den Abwasserzweckverband Königsbrück im Bereich der Bahnquerung gleichzeitig eine Regenwasserkanalisation errichtet. Dies ist notwendig, da eine im Nebenbereich des Bahnübergangs vorhandene Leitung marode und zu gering dimensioniert ist. Besonders bei Starkregenereignissen bildet sich vor dem Bahnübergang ein großer „See“ über die gesamte Straßenbreite, da der Bahnübergang hier wie ein Damm wirkt und die Wassermengen nicht abfließen können. Die oben genannte Leitungsverlegung stellt die Grundlage für eine zukünftig geordnete Straßenentwässerung auf der Schulstraße und Gräfenhainer Straße dar.
Die geplante Regenwasserkanalisation DN 500 (Durchmesser 50 cm) wird mittels gesteuertem unterirdischen Rohvortrieb gebaut, da bei den Umbauarbeiten des Bahnübergangs das Gleis nicht ausgebaut bzw. verändert wird. Nach der Errichtung einer sogenannten Start und Zielgrube wird die Leitung mit einem Bohrgerät unteririsch eingepresst.
Das Landesamt für Straßenbau- und Verkehr, das für die Bundes- und Staatsstraßen zuständig ist, wird in den nächsten Jahren den noch nicht sanierten Teil der Bundesstraße B 97 vom Teich an der Teichstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Königsbrück sanieren. Hier muss vorher ebenfalls eine Regenwasserkanalisation errichtet werden. Nach dieser späteren Leitungsverlegung kann dann auch die jetzt im Bereich des Bahnübergangs gebaute Leitung angeschlossen und genutzt werden.
Mit dem Erscheinen des Stadtanzeigers wird mit der Baumaßnahme bereits begonnen worden sein. Die gemeinsam mit der DB Netz AG durchgeführte Baumaßnahme kann nur unter Vollsperrung der Schulstraße erfolgen, der Fußgängerverkehr wird über einen provisorischen Gehweg gewährleistet. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt über die Grenzstraße und die Aidlinger Straße. Wie bereits im letzten Königsbrücker Stadtanzeiger mitgeteilt, wird die Straße „Am Bahnhof“ voll gesperrt, deren Zufahrt erfolgt über die zur Sackgasse umfunktionierte Schmelzbergstraße. Leider kann die Bushaltestelle an der Schule während der Vollsperrung der Schulstraße auch nicht bedient werden - diese wird an die B 97 verlegt.
Durch den Umfang dieser gemeinsamen Baumaßnahme wird sich diese voraussichtlich bis Mitte Dezember erstrecken.
Wir bitten alle betroffenen Anwohner und Grundstückseigentümer um deren Verständnis für nicht ausbleibende Beeinträchtigungen.

Joachim Driesnack
Bürgermeister d. Gemeinde Laußnitz

Lars Mögel
AZV Königsbrück

89. Verbandsversammlung am 16.08.2017 AZV

Gefasste Beschlüsse des AZV Königsbrück: 89. Verbandsversammlung am 16.08.2017 AZV

Öffentlicher Teil:

Beschluss-Nr. 01 - 08 - 17 AZV
Vergabe der Leistungen zur technischen Betriebsführung der Abwasseranlagen des AZV Königsbrück
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 02 - 08 - 17 AZV
Überplanmäßige Ausgaben im Ergebnishaushalt 2017 (Sachverständigenkosten)
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 03 - 05 - 17 AZV
Abschluss eines Rahmenvertrages über ingenieurtechnische Beratungsleistungen zur technischen Betriebsführung der Abwasseranlagen des AZV Königsbrück
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Die Beschlüsse liegen zur Einsichtnahme in den Geschäftsräumen des AZV Königsbrück zu den bekannten Öffnungszeiten aus.

Heiko Driesnack, Vorsitzender des AZV Königsbrück

AZV - Hinweis auf Sitzungstermin

Die 90. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück, findet am Mittwoch,
den 27. September 2017 um 19.00 Uhr im Beratungsraum Rathausgäßchen in Königsbrück statt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.
Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte aus den Bekanntmachungstafeln, die in den Bekanntmachungssatzungen der Verbandsgemeinden aufgeführt sind.

Heiko Driesnack, Vorsitzender AZV Königsbrück